Norbert Hofer´s Rede in Südtirol

Am 22.5.2015 hielt Norbert Hofer anlässlich der
Andreas-Hofer-Landesfeier in Meran eine bemerkenswerte Rede

 

 

Auszüge

 

“Die Trennung Südtirols durch eine Grenze vom Vaterland war Unrecht, ist Unrecht und wird immer Unrecht bleiben, so lange diese Grenze besteht. Österreich ist die Schutzmacht Südtirols. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist durch die Autonomie nicht enterledigt, auf keinen Fall enterledigt (…). Die Menschen haben ein Recht auf Heimat, und ich frage euch, wo ist eure Heimat, die Heimat ist Südtirol und die Heimat ist Österreich, eure Heimat ist Österreich. Ich habe es auch gesagt im Parlament, es ist auch euer Parlament und wir werden in Abständen von 2 Jahren, haben wir vereinbart, einen Südtirol-Tag im Parlament abhalten, um diese engen Bande die es zwischen uns gibt, weiter zu knüpfen, zu pflegen und zu hegen, bis sich eines Tages, davon bin ich überzeugt, ein Zeitfenster auftut, das es erlaubt, dieses Unrecht, das dem Land und das den Menschen in diesem Land angetan wurde, auch wieder getilgt werden kann.”
“Österreich und Südtirol müssen darauf beharren, Unrecht bleibt Unrecht, Südtirol ist untrennbar mit dem Vaterland verbunden. Ich bin deswegen heute natürlich so wie alle anderen meiner Landsleute nicht nach Italien gekommen, ich bin nach Südtirol gekommen, das aus unserer Sicht ein enger Teil unserer Heimat ist.”
Im folgenden forderte Hofer die doppelte Staatsbürgerschaft für all jene, “deren Vorfahren die österreichische Staatsbürgerschaft im Unrecht verloren haben”.

 

 “Sie müssen wissen, die doppelte Staatsbürgerschaft ist in Österreich etwas das sehr häufig vorkommt. Wir haben eine Vizebürgermeisterin in Wien, Frau Vassilakou, sie ist Griechin, sie hat unsere Staatsbürgerschaft, die österreichische und die griechische, wir haben zehntausende Türken in Österreich, die die türkische Staatsbürgerschaft haben und die österreichische, zu Unrecht übrigens, aber der Staat wehrt sich nicht dagegen.”
“Und wir müssen weiter dafür kämpfen, dass es Widerstandskämpfern ermöglicht wird in die Heimat zurückzukehren und eine Begnadigung zu erreichen und es ist eine große Freude, dass eine Entscheidung getroffen worden ist in Innsbruck eine Straße nach Luis Amplatz zu benennen. Das ist etwas ganz ganz besonderes und ich bedanke mich…(…) Er war Opfer des Faschismus und der Meuchelmord an ihm ist bis heute ungesühnt.”

 

 

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